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Allgemeine Reisebedingungen für prima klima - no limts! Reiseveranstaltungen

1. Abschluss des Reisevertrages

Mit der Reiseanmeldung (Buchung) bietet der Reisende dem Reiseveranstalter den Abschluss eines Reisevertrages verbindlich an. Erfolgt die Anmeldung durch den Anmeldenden auch für weitere in der Anmeldung mitaufgeführte Reiseteilnehmer, so erklärt der Anmeldende, mit einer zweiten Unterschrift für die Verpflichtungen der mitangemeldeten Teilnehmer wie für seine eigenen Verpflichtungen einzustehen. Der Vertrag kommt mit der Annahme durch den Reiseveranstalter zustande. Reiseanmeldung und Annahmeerklärung bedürfen keiner Form. Der Reisende erhält von dem Reiseveranstalter mit Annahme oder unverzüglich nach Vertragsabschluss eine Reisebestätigung in Schrift- oder Textform. Weicht die Reisebestätigung vom Inhalt ab, so liegt ein neues Angebot vor, an das der Reiseveranstalter auf die Dauer von 2 Wochen gebunden ist. Der Reisevertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebotes zustande, wenn der Reisende die Annahme ausdrücklich oder durch schlüssiges Verhalten z.B. durch Zahlung des Reisepreises erklärt.

2. Bezahlung

Bei Abschluss des Reisevertrages (Buchungsbestätigung/Rechnung) und gegen Aushändigung des Sicherungsscheines ist eine Anzahlung in Höhe von 20% des Reisepreises zu leisten. Der restliche Reisepreis ist, sofern zu diesem Zeitpunkt im Falle einer ausgeschriebenen Mindestteilnehmerzahl diese erreicht ist und die Durchführung der Reise fest steht, bei der Aushändigung der Reiseunterlagen, spätestens 3 Wochen vor Reisebeginn zu zahlen. Bei kurzfristiger Buchung ab 3 Wochen vor Reisebeginn ist bei feststehender Durchführung der Reise der gesamte Reisepreis sofort fällig. Erst nach vollständiger Zahlung des Reisepreises erhält der Reisende die Reiseunterlagen. Der Reiseveranstalter ist berechtigt, bei nicht fristgerechter Zahlung nach Mahnung mit Fristsetzung vom Vertrag zurückzutreten und Schadensersatz gem. Ziff. 7 zu verlangen. Rücktritts-, Bearbeitungs- und Umbuchungsgebühren sowie verauslagte Beträge sind sofort fällig. Akzeptierte Zahlungsmöglichkeiten sind bar, per Überweisung und Girocard.

3. Leistungen und Preise

Der Inhalt des Reisevertrages wird ausschließlich durch die Beschreibungen, Abbildungen und Preisangaben in dem für den Reisezeitraum gültigen Prospekt oder einer sonstigen Reiseausschreibung des Reiseveranstalters bestimmt. Abänderungen und Nebenabreden, die von den Reisebedingungen oder Leistungsbeschreibungen des Angebotes abweichen, bedürfen der ausdrücklichen Bestätigung durch den Reiseveranstalter. Reisebüros sind nicht berechtigt, vom Leistungs- und Preisangebot des Reiseveranstalters abweichende Zusicherungen zu geben. Der Reiseveranstalter behält sich vor, die angebotenen Leistungen und Preise vor Vertragsabschluss zu ändern.

4. Leistungsänderungen nach Vertragsabschluss

Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen vom vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluss eintreten und nicht vom Reiseveranstalter wider Treu und Glauben herbeigeführt werden, sind zulässig, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Der Reiseveranstalter behält sich insbesondere vor, die Streckenführung von Flügen und Rundreisen sowie die Fluggesellschaften erforderlichenfalls abzuändern. Der Reiseveranstalter wird den Reisenden von Leistungsänderungen oder –abweichungen unverzüglich in Kenntnis setzen. Im Falle einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung ist der Reisende berechtigt, ohne Gebühren vom Vertrag zurücktreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn der Reiseveranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten. Der Reisende hat seine Rechte unverzüglich nach der Erklärung vom Reiseveranstalter über die Änderung der Reiseleistung geltend zu machen.

5. Preisanpassung

Liegt der Reisebeginn später als 4 Monate nach Vertragsabschluss, so ist der Reiseveranstalter bis 21 Tage vor Reisebeginn berechtigt, im Falle der Erhöhung der Beförderungskosten oder Abgaben für bestimmte Leistungen oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse wie folgt zu ändern, sofern die zur Erhöhung führenden Umstände vor Vertragsabschluss noch nicht eingetreten waren: Erhöhen sich die bei Abschluss des Reisevertrages bestehenden Beförderungskosten, insbesondere die Treibstoffkosten, so kann der Reiseveranstalter den Reisepreis entsprechend anteilig erhöhen.
Erhöhen sich gegenüber dem Reiseveranstalter die bei Abschluss des Reisevertrages bestehenden Abgaben, wie Hafen- oder Flughafengebühren, kann der Reisepreis entsprechend anteilig erhöht werden.
Ändert sich nach Abschluss des Reisevertrages der Wechselkurs für die gebuchte Reise, kann der Reiseveranstalter die sich daraus ergebene Erhöhung auf den Reisepreis umlegen.
Im Falle einer nachträglichen Änderung des Reisepreises hat der Reiseveranstalter den Reisenden unverzüglich zu informieren und den Preiserhöhungsgrund darzulegen. Bei Preiserhöhungen von mehr als 5% ist der Reisende berechtigt ohne Gebühren vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn der Reiseveranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten. Der Reisende hat dem Reiseveranstalter unverzüglich nach Eingang der Preiserhöhungsmitteilung zu erklären, welche der Rechte er geltend macht.

6.Rücktritt und Kündigung durch uns / Mindestteilnehmerzahl

Wir können den Vertrag nach Reisebeginn ohne Einhaltung einer Frist kündigen, wenn Sie die Durchführung der Reise ungeachtet einer Abmahnung nachhaltig stören oder sich in einem solchen Maße vertragswidrig verhalten, dass die sofortige Beendigung des Vertrages begründet ist. Wir behalten den Anspruch auf den Gesamtpreis, müssen uns jedoch gegebenenfalls den Wert ersparter Aufwendungen anrechnen lassen. Bei Nichterreichen einer in der betreffenden Reiseausschreibung genannten Mindestteilnehmerzahl können wir den Reisevertrag kündigen. Sobald feststeht, dass die Reise wegen Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl nicht durchgeführt werden kann, sind wir verpflichtet, Ihnen spätestens bis 2 Wochen vor Reisebeginn davon Kenntnis zu geben. Sie erhalten unverzüglich bereits geleistete Zahlungen in voller Höhe zurück. Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen. Wird für zusätzlich angebotene oder in der Reise inkludierte Sportkurse die dafür genannte Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht und der Kursus daher abgesagt oder schließt die körperliche Leistungsfähigkeit oder das sportliche Niveau gemessen am Gruppenniveau Ihre die Teilnahme am Kursus aus, erstatten wir so erhalten Sie die von Ihnen gegebenenfalls entrichteten Kursgebühren erstattet, bei in der Reise inkludierten Kursen erfolgt nur im Fall der Absage des Kurses wegen Nichterreichens der kursbezogenen Mindestteilnehmerzahl eine Erstattung entsprechend des von uns kalkulatorisch festgelegten Kurskostenanteils. Weitergehende Ansprüche sind in beiden Fällen ausgeschlossen.

7. Rücktritt durch Sie, Umbuchung, Ersatzperson

Der Reisende kann jederzeit vor Reisebeginn vom Reisevertrag zurücktreten. Maßgebend ist der Zugang der Rücktrittserklärung beim Reiseveranstalter. Es wird empfohlen, den Rücktritt schriftlich zu erklären.
Tritt der Reisende vom Reisevertrag zurück, kann der Reiseveranstalter eine angemessene Entschädigung nach Maßgabe folgender pauschaler Stornokosten je angemeldetem Teilnehmer verlangen:

Bei Rücktritt


bis zum 31. Tag vor Reisebeginn

bis zum 22. Tag vor Reisebeginn

bis zum 15. Tag vor Reisebeginn

bis zum 07. Tag vor Reisebeginn

bis 02 Tage vor Reisebeginn

ab 01 Tag vor Reisebeginn und bei Nicht- erscheinen sowie bei Ausschluss von der
Reise wegen fehlender Dokumente
20 % des Reisepreises

30 % des Reisepreises

60 % des Reisepreises

80 % des Reisepreises

90 % des Reisepreises

95% des Reisepreises


Der Reiseteilnehmer hat die Möglichkeit des Nachweises, dass ein Schaden
nicht entstanden oder wesenlich niedriger als die Pauschale ist. Ferner sind in jedem Falle die Kosten von Karten für Konzerte, Theater und sonstige Events vom Reisenden in voller Höhe zu tragen. Der Reiseveranstalter kann abweichend von den vorstehenden Pauschalbeträgen im Einzelfall eine höhere Entschädigung fordern, die dem Reisenden im Einzelnen konkret zu beziffern und zu belegen ist. Umbuchungswünsche des Reisenden hinsichtlich Reisetermin, Unterkunft, Reiseziel und Abflughafen werden bis einschließlich 36. Tag vor Reisebeginn, sofern sie durchführbar sind, gegen Erstattung der dadurch entstandenen Kosten, mindestens in Höhe von 50,00 Euro pro Person berücksichtigt. Spätere Umbuchungswünsche des Reisenden können nur nach Rücktritt vom Reisevertrag gemäß den genannten Rücktrittsbedingungen und gleichzeitiger Neuanmeldung erfolgen. Bei geringfügigen Umbuchungen berechnen wie lediglich eine Bearbeitungsgebühr von 25 EUR pro Buchung. Der Reisende kann sich bis zum Reisebeginn durch einen Dritten ersetzen lassen, sofern dieser den besonderen Reiseerfordernissen genügt und seiner Teilnahme nicht gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen. Der Reiseveranstalter ist berechtigt, die durch den Eintritt Dritter entstehenden Mehrkosten zu verlangen, die in jedem Falle wenigstens in Höhe von 50,00 Euro geltend gemacht werden. Bei Flugreisen kann gemäß der Regelung der jeweiligen Fluggesellschaft eine entsprechende Änderungsgebühr verlangt werden. Der Reisende und der Dritte haften als Gesamtschuldner dem Reiseveranstalter für Reisepreis und Mehrkosten.

8. Vertragsbeendigung wegen höherer Gewalt

Bei Erschwerung, Gefährdung oder Beeinträchtigung der Reise durch nicht vorhersehbare, von außen kommende nicht beherrschbare Umstände (höhere Gewalt) z.B. Krieg, innere Unruhen, Streik, Epidemien, hoheitliche Anordnungen wie z.B. Entzug der Landesrechte, Naturkatastrophen oder andere gleichgewichtige Vorfälle sind der Reiseveranstalter wie auch der Reisende zur fristlosen Kündigung des Vertrages berechtigt. Bei Kündigung kann der Reiseveranstalter für erbrachte oder noch zu erbringende Reiseleistungen eine angemessene Entschädigung verlangen. Wenn der Vertrag die Beförderung mitumfasste, ist der Reiseveranstalter zur Rückbeförderung sowie zur Durchführung der erforderlichen Maßnahmen verpflichtet. Die Mehrkosten der Rückbeförderung haben die Vertragsparteien je zur Hälfte zu tragen, während die übrigen Mehrkosten dem Reisenden zur Last fallen.

9. Gewährleistungsansprüche des Reisenden und seine Obliegenheiten

Der Reisende ist verpflichtet, etwaige Mängel von Reiseleistungen unverzüglich der Reiseleitung anzuzeigen. Soweit eine Reiseleitung nicht vereinbart wurde oder diese nicht erreichbar ist, ist der Mangel der örtlichen Agentur oder dem Reiseveranstalter unmittelbar anzuzeigen und Abhilfe zu verlangen. Reiseleitung und örtliche Agentur sind nicht berechtigt, Ansprüche auf Minderung oder Schadenersatz anzuerkennen. Der Reiseveranstalter kann auch in der Weise Abhilfe schaffen, dass eine wenigstens gleichwertige Ersatzleistung angeboten wird. Der Reiseveranstalter kann die Abhilfe verweigern, wenn sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. Bei einer nicht Vertrags gemäßen Erbringung der Reise kann der Reisende eine entsprechende Herabsetzung des Reisepreises (Minderung) verlangen. Die Minderung tritt nicht ein, soweit es der Reisende schuldhaft unterlässt, den Mangel anzuzeigen. Wird eine Reise in Folge eines Mangels erheblich beeinträchtigt und leistet der Reiseveranstalter innerhalb einer angemessenen Frist nach Mangelanzeige keine Abhilfe, kann der Reisende den Reisevertrag kündigen. Es wird empfohlen, die Kündigung schriftlich zu erklären. Der Reisende schuldet dem Reiseveranstalter den auf die in Anspruch genommenen Leistungen anfallenden Teil des Reisepreises. Der Reisende ist verpflichtet, bei auftretenden Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen mitzuwirken, eventuelle Schäden zu vermeiden oder gering zu halten.

10. Haftungsbeschränkung

Die vertragliche Haftung des Reiseveranstalters für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit
a) ein Schaden weder vorsorglich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder
b) der Reiseveranstalter für einen dem Reisenden entstehenden Schaden nur wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.
Der Reiseveranstalter haftet nicht für Leistungsstörungen im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. Sportveranstaltungen, Theaterbesuch, Ausstellungen, Ausflüge u.a.) und die in der allgemeinen oder konkreten Leistungsbeschreibung ausdrücklich als Fremdleistung gekennzeichnet sind. Der Reiseveranstalter kann sich auf eine Haftungsbeschränkung oder einen Haftungsausschluss berufen, der für einen Leistungsträger aufgrund internationaler Übereinkommen oder auf solchen beruhenden gesetzlichen Vorschriften gegenüber Schadenersatzansprüchen gilt. Kommt dem Reiseveranstalter die Stellung eines vertraglichen Luftfrachtführers zu, so regelt sich die Haftung nach den Bestimmungen des Luftverkehrsgesetzes in Verbindung mit den internationalen Abkommen von Warschau, Den Haag, Guadalajara und der Montrealer Vereinbarung. Diese Abkommen beschränken in der Regel die Haftung des Luftfrachtführers für Tod oder Körperverletzung sowie für Verluste und Beschädigungen von Gepäck.
c) Skipasskauf/-vermittlung: Bei wetterbedingten Einschränkungen oder Ausfall des Liftbetriebs gelten die Bedingungen der jeweiligen Liftgesellschaft, wir lehnen hierfür jegliche Haftung ab. Dies gilt auch für den Fall, dass ein/e Reiseteilnehmer/in krankheits- oder unfallbedingt den Liftpass nicht oder nur teilweise nutzen kann. Sportclubs/Familiensportclubs/ Zermatt: Der Skipass ist kein Bestandteil unserer Reiseleistung, wird aber von uns vermittelt und auf der Reisebestätigung mit berechnet. Die Skipasskosten sind zusammen mit der Reisezahlung zu entrichten. Mit Ausnahme entsprechend beschriebener Reisen, ist nur nach Rücksprache eine Reise ohne Skipass zu buchen. In diesem Fall erheben wir eine Gebühr von 20 €, da Freipässe oder Rabatte, die gegebenenfalls durch den Gruppenverkauf der Skipässe erlangt werden, bei der Ermittlung des Reiseverkaufspreises bereits mindernd berücksichtigt sind.

11. Sonstige Mitwirkungspflichten des Reisenden

Die angegebene späteste zulässige Zeit für den Abfertigungsschluss am Schalter des Flughafens ist unbedingt einzuhalten, da andernfalls der Anspruch auf Beförderung erlischt. Schäden am Reisegepäck müssen zur Wahrung von Ansprüchen sofort bei Feststellung dem Beförderungsunternehmen (Fluggesellschaft, Schiffsführung, Busunternehmen) angezeigt werden. Liegen Diebstahl oder Beraubung vor, ist Anzeige beim nächsten Polizeirevier zu erstatten und darüber eine Bestätigung zu verlangen. Kommt der Reisende diesen Verpflichtungen nicht nach, entfallen etwaige Ansprüche.

12. Ferienhäuser und Ferienwohnungen

Der Reiseveranstalter haftet für die zutreffende Beschreibung der von ihm angebotenen Ferienhäuser. Diese Ferienhäuser befinden sich Privatbesitz und sind individuell entsprechend den landes- und ortstypischen Maßstäben ausgestattet. Diese entsprechen unter Umständen nicht deutschen Qualitätsvorstellungen. Der Reisende haftet für alle von ihm selbst verursachten Schäden, für die er gegebenenfalls Ersatz zu Orts üblichen Preisen leisten muss. Bei Beanstandungen hat sich der Reisende unverzüglich mit der Reiseleitung oder der Vertretung vor Ort oder unmittelbar mit dem Reiseveranstalter in Verbindung zu setzen. Bei der Übernahme entdeckte Schäden gehen zu Lasten des Vermieters, sofern diese innerhalb von 48 Stunden gemeldet werden. Andernfalls sind Ersatzansprüche ebenso ausgeschlossen wie Reklamationen, die erst nach Verlassen des Ferienhauses geltend gemacht werden. Eine Haftung des Reiseveranstalters für Orts bedingte Ausfälle oder Störungen in der Wasser- oder Stromversorgung sowie bei Heizung oder Klimaanlage sind ausgeschlossen.

13. Reisen mit Expeditionscharakter und Motorradreisen

1. Aus Gründen der Witterung, der Straßenverhältnisse, der politischen oder sonstiger hoheitlich veranlasster Umstände sowie aus sicherheitsbedingten Gründen können Änderungen der Fahrtroute, der Besichtigungsorte, der Hotels oder Zwischenübernachtungen erforderlich werden. Das gilt auch durch Unfall oder Krankheit eines Reiseteilnehmers verursachte Maßnahmen. Sofern der Reiseveranstalter derartige Änderungen nicht zu vertreten hat, sind für derartige Änderungen jedwede Gewährleistungsansprüche ausgeschlossen.
2. Voraussetzung für die Teilnahme an einer Motorradtour ist der Besitz des Motorradführerscheins und des internationalen Führerscheins sowie der Abschluss einer Reisekrankenversicherung für den Zeitraum der Tour. Diese Papiere sind mit dem Reisepass und den bei Anmietung des Fahrzeugs übergebenen Motorraddokumenten während der gesamten Tour mitzuführen.
3. Der Reisende ist verpflichtet, in eigener Verantwortung bei Übernahme des Motorrades dessen Verkehrssicherheit und Funktionsfähigkeit zu prüfen. Er ist auch für die tägliche Funktionskontrolle und die Kontrolle des Öl-/ Batteriewasserstandes verantwortlich. Für Schäden durch fehlendes Öl / Batteriewasser haftet der Reisende. Alle auftretenden Defekte, ungewöhnliche Betriebsgeräusche oder Unregelmäßigkeiten des Fahrverhaltens des Motorrades sind dem Tourguide oder Mechaniker unverzüglich anzuzeigen.
4. Der Reisende ist für die Einhaltung der landesüblichen Verkehrsregeln und die Wahl der angemessenen Geschwindigkeit allein verantwortlich, auch dann, wenn er dem Tourguide folgt. Er wird von dem Tourguide über etwaige Besonderheiten der örtlichen Verkehrsteilnehmer informiert.
5. Für alle eigen- oder fremdverschuldeten Schäden, die aus der Teilnahme am Verkehr herrühren, ist eine Haftung des Reiseveranstalters ausgeschlossen.
6. Die Motorräder sind haftpflicht- und vollkaskoversichert. Die Selbstbeteiligung des Reisenden ist pro Schadensfall begrenzt. Bei Übernahme des Motorrades verlangt der Vermieter eine Kaution in Höhe der maximalen Selbstbeteiligung. Die Höhe der Selbstbeteiligung ist aus der Reiseausschreibung ersichtlich. Der Versicherungsschutz gegen Diebstahl bezieht sich ausschließlich auf das Motorrad, nicht jedoch für das mitgeführte Gepäck. Während der Tour sind individuelle Ausfahrten nur nach Information und mit Einverständnis des Tourguides zulässig.

14. Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften

Der Reiseveranstalter unterrichtet den Reisenden über Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften, sofern der Reisende die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt. Das geschieht in der Regel durch entsprechende Informationen in der Reiseausschreibung. Für Reisende anderer Staatsangehörigkeit erfüllt der Reiseveranstalter seine Informationspflicht durch die Verweisung auf die Auskunft des zuständigen Konsulats, für die der Reiseveranstalter nicht haftet. Für die Einhaltung der für die Durchführung der Reise geltenden Pass-, Zoll-, Devisen- und Gesundheitsvorschriften ist der Reisende selbst verantwortlich. Hat der Reisende seine Verhinderung an der Durchführung der Reise zu vertreten, kann der Reiseveranstalter entsprechende Rücktrittskosten geltend machen.

15. Versicherungen

Es wird empfohlen eine Reise-Rücktrittskosten-Versicherung bereits mit der Buchung abzuschließen. Der Reisende hat die Möglichkeit über den Reiseveranstalter auch weitere Versicherungen für die Reise, wie Reisekranken-, Reiseunfall-, Reisehaftpflicht- und Reisegepäckversicherung abzuschließen. Sämtliche Ansprüche aus derartigen Versicherungen sind vom Reisenden unmittelbar bei dem jeweiligen Versicherer geltend zu machen.

16. Ausschluss von Ansprüchen und Verjährung

Ansprüche  nach den §§ 651 c bis f BGB  hat der Kunde innerhalb eine Monats nach vertraglich vorgesehener Beendigung der Reise nur gegenüber dem jeweiligen Reiseveranstalter
prima klima - no limits! travel & event GmbH
Hauptstr. 05
10827 Berlin
Telefon: 0049 - (0) 30 - 78 79 27 – 0
Telefax: 0049 - (0) 30 - 78 79 27 – 20
eMail: info@primaklima.de
geltend zu machen.
Es wird empfohlen, die Ansprüche schriftlich anzumelden. Nach Ablauf dieser Frist kann der Kunde Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist. Ansprüche nach den §§ 651 c bis fBGB aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Reiseveranstalters oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Reiseveranstalters beruhen, verjähren in zwei Jahren. Dies gilt auch für Ansprüche auf den Ersatz sonstiger Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Reiseveranstalters oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Reiseveranstalters beruhen.Alle übrigen Ansprüche nach den §§ 651c bis f BGB verjähren ein Jahr nach dem Tag, der der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise folgt.

17. Abtretungsverbot

Eine Abtretung jeglicher Ansprüche des Reisenden gleich aus welchem Rechtsgrund an Dritte, auch an Ehegatten oder Verwandte ist ausgeschlossen. Ebenso ist die gerichtliche Geltendmachung der Ansprüche des Reisenden durch Dritte im eigenen Namen ausgeschlossen.

18. Gerichtsstand

Gerichtsstand für Klagen gegen den Reiseveranstalter ist deren Sitz. Für Klagen gegen den Reisenden ist der Wohnsitz des Reisenden maßgebend, es sei denn, dass dieser seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Ausland hat oder der Wohnsitz oder gewöhnliche Aufenthalt zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist Gerichtsstand am Sitz des Reiseveranstalters. Auf das gesamte Rechts- und Vertragsverhältnis zwischen dem Reiseveranstalter und dem Reisenden findet deutsches Recht Anwendung.

19. Schlussbestimmungen

Alle Angaben entsprechen dem Stand August 2012.
Alle auf Personen bezogenen Daten, die dem Reiseveranstalter zur Verfügung gestellt werden, sind gemäß Bundesdatenschutzgesetz gegen missbräuchliche Verwendung geschützt.
Sollte einer der vorstehenden Bestimmungen unwirksam sein oder werden, wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen und des Reisevertrages nicht berührt.