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Abflug Europa
Ankunft
Landung in Chengdu, der Hauptstadt Sichuans, voraussichtlich nachmittags.
Sightseeing in Chengdu
Ein Besuch im Panda-Center und dann noch der Führerscheintest sowie erstes Kennenlernen unserer 200cc Zipstar Enduros.
Chengdu - Yaan, 120 km
Wir verlassen Chengdu und fahren vorbei an alten chinesischen Dörfern in das Zentrum der chinesischen Tee-Kultur, nach Yaan.
Yaan - Kangding, 200 km
Heute verlassen wir entgültig das Flachland und und winden uns hoch bis auf 2600m. Wir übernachten in Kangding, der ersten Aussenstelle Tibets. Für Jahrhunderte war Kangding ein Handelszentrum zwischen der Welt Chinas und der Tibets.
Kangding - Yajiang, 230 km
Pässe die uns auf fast 5000m hochführen, tiefe Schluchten und viele Yaks....
Yajiang - Litang, 130 km
Weiter entlang des Abbruchs des Qinghai-Tibet Plateaus und tiefer in den Tibetischen Kulturkreis. Die heutige Etappe ins auf 4014m hoch gelegene Litang ist kurz genug, um uns Zeit zu geben das vom dritten Dalai Lama errichtete Litang Chöde Kloster zu bewundern.
Litang - Batang, 200 km
"Von nun an geht’s bergab..." stimmt allerdings nur für den heutigen Teil unserer Reise. Wir fahren wieder bis auf eine Meereshöhe von 2490m. Sollte jemand Probleme mit der Höhe in Litang gehabt haben, ein guter Tag sich zu erholen. 30km vor der Grenze zu Tibet übernachten wir in Batang.
Batang - Dzogong, 300 km
Die Strasse führt uns weiter duch wilde Schluchten und über 5000m hohe Pässe vorbei am Mekong Fluss ins 3800m hoch gelgene Dzogang.
Dzogong - Pasho, 205 km
Malerische Dörfer, an Ladakh erinnernde Chörten und natürlich einige Pässe erwarten uns auf unserer heutigen Etappe.
Pasho - Pomi, 220 km
Fichtenwälder, das spektakuläre, von Schneebedeckten Bergen flankierte Sundzom Tal und zerklüftete Felsberge fast wie in Utah oder Arizona... wären da nicht noch die Buddhistischen Klöster.
Pomi - Bayi, 240 km
Pässe, Wälder, Klöster, ein heiliger "Bön" Berg und ein paar 7000er erfreuen uns heute.
Bayi - Langxian, 260 km
Wir erreichen das Tal des Brahmaputra und damit das Yarlung – Tal, das älteste Siedlungsgebiet Tibets.
Langxian - Tsetang, 240 km
Genügend Zeit und guter Strassenzustand vorausgesetzt machen wir heute, bevor wir Tsetang erreichen, noch einen Abstecher zum Orakelsee Lhamo-Latso.
Tsetang - Gyantse, 310 km
Nach rund 100km verlassen wir das Brahmaputra-Tal und winden uns hoch zum Kamba La (4794m) und nach einem Lunch Stop weiter zum von 6- und 7000ern flankierten Karo La (5010m). Die Gletscher reichen hier fast bis zur Straße. Der Weg führt uns entlang des türkisfarbenen Yamdrok-Tso, einem heiligen See der Tibeter, nach Gyantse.
Gyantse - Sakya, 250 km
Bevor wir heute weiterreisen besichtigen wir noch das Pelkor Chöde Kloster, früher Zentrum des Handels mit Britisch-Indien, und den Kumbum Chörten, der einzige begehbare Stupa Tibets. Die kurze Fahrt nach Shigatse läßt uns am Nachmittag Zeit das Thashilunpo Kloster und die Altstadt zu besichtigen. Das Kloster ist der Sitz des Panchen Lama, nach dem Dalai Lama die zweite lebende Heiligkeit.
Sakya - Rongphu, 250 km
Einige km nach Lhatse steigt die Straße an zum höchsten Pass am Friendship Highway, dem 5220m hohen Gyatso-La. In Shegar übernachten wir vor unserem "Angriff" auf das Everest Base Camp. Kurz nach Shegar zweigen wir vom Friendship Highway ab und wenden uns südwärts. Die Straße windet sich den Pang-Paß (5120m) hoch und unsere Anstrengung wird mit einem atemberaubenden Panorama auf die Himalaya-Kette belohnt. An einem klaren Tag bieten sich Mt. Everest, Cho Oyu, Makalu und Lhotse unseren Blicken dar. Weiter geht's, durch einige kleine Dörfer, Richtung Rongphu, dem mit 4980m höchstgelegen Kloster der Welt. Die Eindrücke hier muß jeder für sich selbst beschreiben. Wir halten es mit der Bergsteiger Weisheit, "Gehe hoch, schlafe Tief" und fahren zurück zum Kloster, wo wir in einem Guest House unser Nachtlager aufschlagen.
Rongphu - Everest Base Camp - Shegar, 110 km
Heute also der große Tag. Zeitig in der Früh heisst es heute aufstehen, sich warm anziehn und dann geht’s mit einem Pferdefuhrwerk hoch zum Everest Base Camp. Wir geniessen den Sonnenaufgang über dem höchsten Berg der Welt und ein kleines Frühstück in einem der "Cafe-Zelte" hier am Fuße des Eisriesen. Nach einer kurzen Rast und einigen Fotos vom höchsten Berg der Welt geht's zurück zum Kloster und weiter Talwärts um wieder etwas "dickere" Luft atmen zu können. Nach rund 60km erreichen wir wieder unseren gestrigen Abzweig und wir wenden uns Richtung Nepal. Shegar, wo wir übernachten, bietet nochmals Aussicht auf Everest und Cho Oyu.
Shegar - Shigatse, 240 km
Waren die Straßen Tibets bisher zwar nicht asphaltiert aber durchaus angenehm zu fahren, so erwartet uns gleich nach verlassen Shegars das schlimmste Stück "Straße" der Tour. Der morastige Untergrund macht es auf rund 10km schwer, die Straße zu befestigen und selbst außerhalb der Regenzeit, wo auch Allrad- Fahrzeuge hier zu kämpfen haben, verlangt uns die Strecke alles ab. Das 1447 erbaute Kloster in Shigatse, verziert mit goldenen Dächern, prunkvollen Räumen und riesigen Grab-Stupas, erwartet uns. Ein Höhepunkt auch die größte Buddha-Statue Tibets, gefertigt aus 11 Tonnen Kupfer und 250kg Gold.
Shigatse
Ein Tag zur Erkundung des am besten erhaltenen Klosters in Tibet, dem Tashilupo Kloster, Sitz des Panchen Lama. Ein empfehlenswerter Spaziergang führt auf der "Kora", dem Pilgerpfad, um das Kloster und bietet schöne Ausblicke auf die Altstadt, das Kloster und den Burgberg Shigatses.
Shigatse - Lhasa, 250 km
Auf dem nördlichen Teil des Friedship Highway's fahren wir heute nach Lhasa. Zeit für ein erstes Erkunden der legendenumwobenen Stadt. Vielleicht auch schon ein Besuch des Jokhangs, dem heiligsten Tempel Tibets. Hier verabschieden wir uns heute von unseren ZipStar Bikes, den treuen Begleitern unserer Reise auf das Dach der Welt.
Lhasa
Für die nächsten zwei Tage steht ausgiebiges Sightseeing am Programm. Wir lassen uns von der Atmosphäre Lhasas gefangenehmen...
Lhasa
Wir besichtigen den Palast des Dalai Lamas, den Potala, und auch seinen Sommerpalast Norbulinka. Auch eines der grossen Klöster am Rande Lhasas, entweder Drepung oder Sera, werden wir beehren.
Lhasa - Chengdu - Home
Wer noch zwei bis drei Tage anhängt, kann sich auch auf einer Fahrt mit der höchsten Eisenbahn langsamer von Tibet verabschieden... |