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Namibia

DAMARALAND TOUR

Routing


0. Tag: Anreise
Flug nach Windhoek (übernacht).

1. Tag: Ankunft Windhoek
Abholung am Morgen vom Flughafen Windhoek und Fahrt zur Lodge. Am Nachmittag werden die Motorräder für die Tour übernommen. Anschliessend erste Einführung bei einer ausgiebigen Testfahrt auf Schotterpisten des grossen Lodge Geländes. Vor dem Abendessen detaillierte Reise- und Routenbesprechung.

2. Tag: Windhoek - Dinosaurier Fussspuren 278 km
Wir verlassen Windhoek, die Metropole Namibias, welche auf 1650 M.ü.M. liegt, übers Komashochland in die Namibwüste. Mit einmaligem Ausblick führt uns der erste Tag nach Kalkfeld zu den Dinosaurier Fussspuren, die diese vor 150 Millionen Jahre in den Schlamm gedrückt haben.

3. Tag: Dino Camp – Vingerklip 145 km
Via Kalkfeld führen uns abwechslungsreiche Gravel Roads zu den Tafelbergen bei den Ugab Terrassen mit dem Vingerklip Felsen. Wir erreichen am frühen Nachmittag eine traumhafte Lodge. Den Nachmittag können wir am Pool geniessen oder bei einer Wanderung.

4. Tag: Vingerklip Lodge – Bushcamping 223 km
Der heutige Tag führt uns von den Ugab Terrassen via Fransfontein und Kamanjab zu einer Off Road Strecke, die Sie auf keiner Landkarte finden. Durch Mopanewälder auf sehr abwechslungsreicher Pad (afrikaans für Piste) wurden schon des öfteren Bergzebras, Wüstenelefanten, Giraffen und vieles mehr angetroffen. Die Fahrt ist ein grosses Highlights dieser Tour. Wir fahren noch ein Stück auf dieser All Terrain Strecke bergwärts.

5. Tag: Bushcamping – Opuwo 191 km

Wir geniessen diese tolle Strecke und passieren einige kleine Damara- und Herero-Siedlungen. Diese leben hier mit ihren Ziegen und Rindern. Als Transportmittel dienen Eselkarren oder auch Reitpferde. Am Nachmittag erreichen wir Opuwo, das Tor zum Kaokoland. Wir treffen in dieser kleinen Stadt auf die ersten Ovahimba. Diese meist noch sehr traditionell lebenden Halbnomaden sind Viehzüchter.

6. Tag: Opuwo – Bushcamping 183 km
Wir verlassen dieses letzte Städtchen, wo wir nochmals einkaufen können. Die nächsten Tage fahren wir auf Off Road Terrain durchs Kaokoland. Der heutige Tag bringt uns auf einer steinigen Piste in die Nähe von Etanga.

7. Tag: Bushcamping – Kunene 109 km
Via Etanga erreichen wir den Marienfluss. Wir fahren nun zwischen den Hartmann Bergen zur linken und dem Gebirgszug der Otjhipa Berge zur rechten zum Kunenefluss, den wir nach eindrucksvoller Fahrt durch die traumhafte Landschaft erreichen. Auf diesem Weg können wir Springböcke, Oryx Antilopen und Strausse beobachten. Am Wegrand gibt es immer wieder kreisrunde unbewachsene Flächen mit einigen Metern Durchmesser. Es gibt viele Spekulationen über diese Erscheinung, aber keine ist bewiesenen.

8. Tag: Kunene - Marble Camp 100 km
Wir beobachten am Morgen Krokodile, die uns hindern im Kunene ein Bad zu nehmen und die stundenlang auf Beute lauern. Via Orupembe geht die Fahrt bei abwechslungsreicher Landschaft und Pisten. Wir können auf dieser Strecke viele Tiere beobachten, auch das Hartmann Bergzebra.

9. Tag: Marble Camp – Puros 106 km
An vielen Himba Kraals vorbei geht unser Weg Richtung Puros. Wir hoffen auf viele Tiere, die unsere Pad kreuzen.

10. Tag: Puros – Sesfontein 143 km
Wir verlassen Puros und hoffen heute Wüstenelefanten anzutreffen. Wir befahren auch einen Teil des Hoanib River, wo sich je nach Jahreszeit die Wüstenelefanten aufhalten. Am Nachmittag erreichen wir Sesfontein wo wir uns von den letzten staubigen Fahrtagen erholen und nochmals Revue passieren lassen. Wir geniessen den Luxus und das Abendessen in dem ehemaligen deutschen Fort.

11. Tag: Sesfontein – Damarahut 242 km
Via Palmwag und Twyfelfontein geht der heutige Tag zurück ins Damaraland. Wir besuchen die "Orgelpfeifen", das sind über 100 Millionen Jahre alte Basaltsäulen, die bis 5 Meter hoch sind. Anschliessend passieren wir den "Verbrannten Berg", der bei den rötlichen Strahlen der untergehenden Sonne tatsächlich aussieht, als hätte er soeben erst gebrannt. Entlang einer Bergstrecke erreichen wir das Nachtlager.

12. Tag: Damarahut - Uis 90 km
Auf dieser Strecke können wir vielleicht nochmals Giraffen und verschiedene Antilopen sehen. Schon oft haben wir Leoparden und Löwen Spuren gesehen, jetzt "fehlen" uns noch die Tiere dazu. Einige verlassene Farmhaus-Ruinen und zurückgelassene Fahrzeuge lliegen auf dem Weg. Immer haben wir das Brandbergmassiv im Visier (höchster Berg Namibias 2500 Meter) und passieren nach dem Mittag den Ugab River. Am Nachmittag erreichen wir Uis Myn. Dieses Minenstädtchen wurde zum Abbau von Zinn gegründet, die Mine wurde wegen den weltweit schlechten Preisen 1990 geschlossen.

13. Tag: Uis Myn - Spitzkoppe 115 km
Auf kurzer Gravel Road erreichen wir unseren heutigen Einstieg. Nach einem Trockenfluss fahren wir auf interessanter Piste mit engen Passagen und vielen Rosenquarz-Adern. Mitten am Nachmittag erreichen wir die Spitzkoppe (Matterhorn Namibias), wo wir am Nachmittag verschiedene Wanderungen unternehmen können. Es gibt eine Granit-Naturbrücke zu besichtigen oder das Bushman's Paradise, wo jahrtausende alte Felsmalereien zu bestaunen sind. Nach der Regenzeit gibt es auch Natur-Pools, die zum Bade einladen. Wir geniessen zusammen den letzten Abend unter freiem Sternenhimmel am Lagerfeuer.

14. Tag: Spitzkoppe - Etusis Lodge 121 km
Wir verlassen nach dem Frühstück diesen wunderschönen Platz und fahren durch die abwechslungsreiche Landschaft via Usakos und Karibib zur Etusis Lodge. Den verbleibenden Nachmittag können wir am Pool geniessen oder mit dem Manager der Lodge einen Game Drive unternehmen. Mit dem Blick zur Wasserstelle gönnen wir uns das feine Abendessen und geniessen den Abend. (Die Etusis-Stiftung ist eine gemeinnützige in Namibia ansässige Organisation, die zum Schutz des Hartmann-Bergzebras gegründet wurde.)

15. Tag: Etusis Lodge - Game Lodge bei Windhoek 275 km
Der letzte Reisetag führt uns über den Bosua Pass ins Komas Hochland und nach zahlreichen Kurven erreichen wir unser Tagesziel, eine Game Lodge bei Windhoek, wo wir bei einem guten Abschiedsessen diese Reise ausklingen lassen.

16. Tag: Abreise
Sollte ein später Rückflug gebucht sein, so gibt es genügend Zeit für eine Stadtbesichtigung. Zum Abflug gibt es einen Transfer zum Flughafen.